South Beach

Fahrradtour durch South Beach

Nach ausgiebigem Frühstück und redaktioneller Blog-Feinarbeit, die in den gestrigen Bericht mündete, sind wir mit einer Hochbahn wieder zum Bayside Market gefahren und wollten uns da Fahrräder mieten. War aber nicht, weil hatten keine billigen Klapperräder mehr. Kurzentschlossen ein Taxi nach South Beach genommen – und gleich die erste Lektion gelernt:

LEKTION 1: Ja, US-Taxifahrer sehen so aus wie im Fernsehen. Unserer war kahlköpfig mit einem unglaublich langen, weißen Bart und schmatzte und schnalzte ständig vor sich hin.

Egal, wir kamen sicher an bei der Hauptstation des Fahrradverleihs, wo es die günstige Variante der Drahtesel gab. Wir sind direkt an den Strand geradelt, haben die Räder abgestellt und mit nackten Füßen die relative Kälte des Meeres erforscht.

LEKTION 2: Die Bikinis sind extrem knapp. Aber oben ohne ist nicht in den US of A.

Also mussten wir da auch nicht sooo lange bleiben, rauf auf die Klapperkisten und die Promenade entlangradeln. Es brannte die Sonne bei etwa 26° (Celsius, nicht Fahrenheit, ihr Wintersäcke!) und wir zogen uns leichte Sonnenbrände zu. Wir begegneten vielen, anscheinend reichen Menschen, etlichen Yachten und noch mehr Dackeln.

LEKTION 3: Gibt es in Miami mehr Dackel als Yachten, findet ein aus dem TV bekannter Tier-Beschau-Wettbewerb, hier: Dackel, statt.

Während Tina einige wichtige Besorgungen machte (Mädchenkram!), setzte sich Frank mit einer Cola an den Strand und fotografierte und filmte Strandimpressionen. Danach fuhren wir in eine Fußgängerzone, die mit etlichen Geschäften gesäumt war.

LEKTION 4: Think big –auch bei Schaufensterpuppen.

Über mehrere kleine Inseln, verbunden durch Brücken mit Radwegen, auf denen die Reichen und Schönen wohnen, ging es zurück nach Downtown Miami.

LEKTION 5: Punk scheint etwas für die Kinder reichester Eltern in USA zu sein. Während aus den Unterschichtenautos Rap, HipHop u. ä. dudelte, so spielen reiche Kinder zu Offspring Basketball oder hören Green Day im nagelneuen BMW.

LEKTION 6: Überhaupt Autos: Es fällt auf, dass nicht mal mehr die Amis ihre eigenen Kisten fahren. Ihr seid am Ende. Echt jetzt.

Nach der Fahrradrückgabe mussten wir unbedingt im Hooters essen. Frank würde es interessieren, ob die Bedienungen dort häufiger an den Hintern gefasst bekommen als anderswo. Vermutlich schon. Zu recht. Tina meint, der Laden sei völlig überbewertet. Auch zu recht.

LEKTION 7: A propos überbewertet. Es gibt wirklich gute Bedienungen in Miami bisher, zugegeben. Aber dieses Klischee, dass wir in Deutschland ja in einer Servicewüste lebten und, ha, man müsste das mal mit den USA vergleichen: Für’n Arsch. Uns fällt auf, dass sehr viele Leute einen sehr ungelernten Eindruck machen – wahrscheinlich kein Wunder bei dieser niedrigen Bezahlung und den 2-3 Jobs, den sie brauchen, um über die Runden zu kommen.

LEKTION 8: Kontaktlinsen gibt es in den USA nur gegen Rezept und sind nicht in Drogerien zu erwerben. Scheiße.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier noch das Video vom Tag. 🙂

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~ von Tina - 2012/01/22.

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