Welcome abroad

Den Sonntag ließen wir ziemlich ruhig angehen, um montags fit fürs Schiff zu sein. Also ausschlafen, in Ruhe frühstücken und dann noch mal nach South Beach fahren, um ein bisschen am Strand rumzuliegen (wo wir mit Kreuzfahrern ins Gespräch kamen) und bummeln zu gehen. Abends gingen wir dann noch mal ins Hard Rock Café.

Montags hatten wir dann einigermaßen die Zeitverschiebung raus und packten unser Zeug. Nach ein paar letzten Besorgungen hieß es dann tatsächlich endlich ab zum Hafen. Am Royal Caribbean-Terminal wimmelte es schon vor schwarzgekleideten Gestalten (ein bisschen kamen wir uns ja vor wie zum WGT in Leipzig). Die Koffer musste man vorm Terminal abgeben, und ähnlich wie am Flughafen gelangte man durch eine Sicherheitskontrolle zum Check-in. Da wir online schon alles ausgefüllt hatten, ging das sehr schnell, und völlig geflasht und neben der Spur ging es aufs Schiff.

Tja. Da waren wir nun. Tatsächlich auf der „Majesty of the Seas“ inmitten ebenso geflashter anderer Metaller. So ganz konnten wir das immer noch nicht glauben und rannten etwas planlos umher, bis wir dann erst mal unsere Kabine suchten (klein, aber völlig ausreichend) und danach hoch auf Deck fuhren, um zu kapieren, dass wir tatsächlich auf einem Schiff sind. Nach einem kurzen Mittagessen ging es zum „Muster Drill“, der Sicherheitseinweisung für Notfälle. Falls wir das Schiff hätten evakuieren müssen, wären wir immerhin mit Nightwish im Rettungsboot gewesen. 🙂


Dann legte die „Majesty of the Seas“ endlich ab. Die zurückgebliebenen Kreuzfahrtschiffe wurden noch aus hunderten Kehlen mit „Your boat sucks!“-Rufen stilecht verabschiedet. Vorbei an den Palmen von Miami Beach ging es in den karibischen Sonnenuntergang.
Wenig später ging es dann auch musikalisch los, dem Anlass angemessen mit den schottischen Piratenmetallern von Alestorm. Die können zwar nicht so richtig exakt spielen, trotzdem lustig und den etwa 400 Leuten in der kleinen Bord-Disco „Spectrum“ hat es gefallen.
Von Tristania waren wir etwas enttäuscht – deren Stern ist leider wirklich gesunken. Etwas später lauschten wir den Geräuschen Klängen von Cannibal Corpse. Das ist schon ziemliche Grütze, der Gesang klingt wie ein verstopfter Abfluss, das Schlagzeug kann jeder spielen, der drei Stunden genommen hat – aber headbangen kann der Sänger. 🙂 Immerhin.
Dann kam ein erster Höhepunkt des Festivals: Nightwish. Da das Konzert zeitgleich mit Samael stattfand, war Frank hin und hergerissen, was er sich anschauen sollte – doch Nightwish haben ihn dann so sehr gepackt, dass er nicht wie geplant die Location wechselte. Das war aber auch stark! Die neuen Songs wie „Storytime“, „Scaretale“, „I want my tears back“ zündeten genau wie die Klassiker „I wish I had an angel“ oder „Slaying the Dreamer“. Neu war der Backpipe- und Flötenspieler, der einigen Songs seinen Stempel aufdrückte. Höchstnote für ein Konzert, das uns mit Gänsehaut zurück ließ. Was für eine großartige Band mit herausragenden Musikern und wirklich nur starken Songs.


Schwer, da noch etwas drauf zu setzen. Zwischen halb eins und halb zwei Uhr nachts versuchten das recht erfolgreich Edguy ebenfalls auf der größten Bühne im Chorus Line Theater. Sie spielten ein Best-Of-Set, welcher uns und das Publikum begeisterte.


Das war dann erst mal der Montag – todmüde fielen wir in unsere Kabine und das Schiff schaukelte uns sanft in den Schlaf.

Advertisements

~ von Tina - 2012/01/28.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Kat-ventures

A blog about living in Malawi and travelling.

... noch ein Make up Blog ...

A blog about living in Malawi and travelling.

InnenAussen

A blog about living in Malawi and travelling.

%d Bloggern gefällt das: