Tag 2 – auf See

Der Tag begann mit einem verpassten Frühstück, welches es auf dieser Kreuzfahrt skandalöserweise nur bis 11 Uhr gibt! So was aber auch! Also haben wir anstelle eines Frühstücks erst mal beim 70.000-Tons-Merchandise-Stand angestanden, um das letztes Jahr ausverkaufte „70.000 Tons-Survivor“-Shirt zu erwerben. Nach nur einer guten Stunde hatten wir das Stück bedrucktes Textil. Zeit, essen zu gehen.

Das Wetter war großartig – was liegt also näher, als den Tag am Pool zu verbringen? Genauer gesagt, an der „Pool Stage“ auf dem Pooldeck, die schönste Bühne des Festivals. Es wurden mit neuen Bekannten aus Bayern die ersten Eimer mit in Eis gekühlten Bieren gekauft und geleert. Es spielten zu Beginn Orphaned Land aus Israel, eine der außergewöhnlichsten Bands des Festivals, die „Oriental Metal“ spielten. Und das bei Sonnenschein, Füßen im Pool und Bier und Cocktails in der Hand. Viel besser wäre schon unanständig.

Die Feierlaune erreichte nach und nach ihren Höhepunkt. Es wurden ständig neue Getränke geordert, die Bedienung brachte die auch auf Wunsch in die erste Reihe. Auffallend war, dass trotz Alkoholkonsums alles absolut friedlich war, niemand ausfallend wurde und einfach alles ganz entspannt blieb.

Tina ist dann noch mal schlafen gegangen, Frank schaute mit den Bayern noch Pretty Maids, traditioneller, amerikanischer 80’s Metal. Für das Sonnendeck genau die richtige Musik.

Am frühen Abend spielten Amorphis auf der kleinen Spectrum-Stage. Das war sehr laut und heute nur eher solide. Von dort aus wechselten wir zu In Extremo, die fast zeitgleich spielten. Als einzige deutschsprachige Band im diesjährigen Line-Up hatten sie es bei einem Anteil von etwa 40% Deutschen an Bord recht einfach. Das „Chorus Line“- Theater bebte und feierte die Mittelalter-Rocker, die sichtlich ihren Spaß hatten.

Und jeder Tag hat hier so eine Sternstunde. Montag war es Nightwish, Dienstag war es Therion. Was wir da auf der Poolstage erlebten, war für uns beide ein absoluter Top 5-Ever Auftritt. Die Band war super drauf, das Publikum brachte den Boden zum Vibrieren und sang lauthals mit. Eine Songauswahl, die überzeugen konnte: „Son of the Sun“, „Wine of Alugah“, „Perennial Sophia“ und natürlich der Abschluss mit „To Mega Therion“. Das war schon so gut, dass es unanständig war. 🙂

Dieser Gig hat uns so umgehauen, dass wir nur noch glücklich in die Kabine wankten und nicht mehr wiederkehrten (eigentlich wollten wir noch bei Hammerfall reinschauen).

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~ von Tina - 2012/01/29.

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