Südliches Malawi Teil 1 – Liwonde National Park

Herbstferien! Zeit für eine kleine Rundfahrt durch das südliche Malawi.

Den Anfang machten wir mit dem Liwonde National Park. Gegen 14 h brachen wir Freitags in Lilongwe auf, um noch einigermaßen im Hellen unsere Unterkunft im Liwonde Safari Camp zu erreichen. Okay, das nächste Mal fahren wir spätestens um eins los.

Das Safari Camp ist eine noch relativ neue, von Holländern geführte Anlage und bietet neben geräumigen Zelten auf Plattformen Unterkunft im Schlafsaal sowie einen Campingplatz. Die Anlagen sind alle sehr einfach, aber sehr gepflegt und gut in Schuss (inkl. heißen Duschen, aber kein Strom). Das Essen, frisch auf dem Holzkohleofen zubereitet, ist für malawische Verhältnisse sehr lecker und beinahe flott serviert. Da das Camp direkt am Rande des Nationalparks gelegen ist, sind Besuche von Elefanten, Warzenschweinen oder Antilopen jeder Art keine Seltenheit. Besonders schön sind die beiden Aussichtsplattformen, von denen man aus sowohl früh am Morgen als auch Abends beim Sonnenuntergang gute Chancen hat, Elefanten zu erblicken. Und nachts wird man durchaus mal von Elefanten geweckt, die den ein oder anderen Baum verspeisen.

Direkt im Camp kann man Bootsfahrten auf dem nahen Shire River sowie Game Drives im Nationalpark buchen (Kostenpunkt je ca. 35 $). Nach der ersten Nacht fuhren wir morgens zum Shire River und machten eine ca. 2 1/2 stündige Bootstour. Der Shire ist ein gewaltiger Strom und ist Heimat von unzähligen Hippos, Krokodilen, Vögeln aller Art sowie Trinkstelle für Elefanten.

Nach dem Mittagessen folgte dann der Game Drive durch den momentan sehr trockenen National Park. Elefanten ließen sich leider erst ganz zum Schluss blicken, dafür sahen wir Herden von Büffeln, Antilopen, Waterbuks, Warzenschweinen, diversen Affen und Perlhühnern. Neben den Tieren ist aber auch die Pflanzenwelt unglaublich schön – miteinander verschlungene Bäume, mehrere Jahrtausende alte Baobabs, weiße Bäume, Palmen, Jacarandas – einfach wunderschön. Wir möchten unbedingt noch einmal den Park besuchen, nachdem die Regenzeit eingesetzt hat. So hatten wir das Gefühl, aufgrund der blattlosen Bäume an einem 35 Grad heißen Wintertag unterwegs gewesen zu sein.

Wir verbrachten noch eine Nacht im Camp und machten uns dann auf den Weg nach Zomba. Dazu mehr im nächsten Post.

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~ von Tina - 2013/10/14.

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